Reiseverkehr
 
Für den Besuch einiger Regionen ist eine Genehmigung erforderlich, die vor Abreise eingeholt werden muss. Die südwestlichen Regionen Aserbaidschans sowie die Grenzgebiete zu Armenien sollten wegen der immer wieder aufflackernder Kämpfe gemieden werden. 

Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan ist nicht möglich. Die Einreise über Jalama nach Rußland ist für Nichtstaatsbürger der GUS-Staaten nicht möglich. Eine Einreise in den Iran über Astara ist Touristen ebenfalls nicht erlaubt.
 
Bus/PKW:
 
Das Straßennetz umfaßt insgesamt 57.770 km, von denen 94% asphaltiert sind. Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand; für Fahrten in die Berge empfiehlt sich Allradantrieb. Mietwagen: Avis hat eine Zweigstelle in der Samet Vurgun Street 13, Baku (Tel: (012) 97 55 53). Unterlagen: Internationaler Führerschein.


Stadtverkehr: 
Es ist mittlerweile üblich, auch Personenwagen anzuhalten und um Mitfahrgelegenheit zu bitten. Fahrpreise für Taxis sollten generell im voraus vereinbart werden, eine Fahrt sollte durchschnittlich nicht mehr als 20.000 AM kosten. U-Bahn: Baku hat ein 28 km langes U-Bahnsystem mit zwei Linien.


Flugzeug: 
Die nationale Fluggesellschaft Azerbaijan Airways (J2) (Tel: (012) 93 52 37, 93 44 34. Fax: (012) 93 09 80) bietet Verbindungen nach Ankara, Dubai, Istanbul und Tel Aviv. Lufthansa bietet montags und donnerstags Direktflüge von Frankfurt/M. nach Baku. Ansonsten Verbindungen nach Baku über Moskau und St. Petersburg mit Weiterflug am nächsten Tag. Die Flüge auf den Strecken Moskau – Baku bzw. St. Petersburg – Baku haben meist Verspätung oder werden storniert.

Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt – Baku: 5 Std; Frankfurt – Moskau/St. Petersburg: 3 Std. 05; Wien – Moskau/St. Petersburg: 3 Std; Zürich – Moskau: 3 Std. 30; Zürich – St. Petersburg: 3 Std. 15; Moskau – Baku: 3 Std.

Internationaler Flughafen: Bina (BAK) liegt ca. 30 km oder 40 Autominuten von Baku. Taxis zur Stadt kosten 10-20 US$. Bus Nr. 16 ins Stadtzentrum kostet ca. 2000 AM.

Schiff: 
Passagierfähren verkehren regelmäßig über das Kaspische Meer von Baku nach Krasnowodsk (Turkmenistan) und in die iranischen Hafenstädte Bandar Anzali und Bandar Nowshar. Im Winter wird der Fährverkehr manchmal wegen schlechter Wetterlage vorübergehend eingestellt.

Bahn: 
Es gibt Verbindungen nach Tbilisi in Georgien und nach Machatschkala in der Russischen Föderation. Die Strecke nach Jerewan (Armenien) führt durch die autonome Republik Nachitschewan (Enklave in Armenien) mit Anschluß an die iranische Stadt Tabriz. Aufgrund der Krisensituation ist sie jedoch momentan außer Betrieb. Züge verkehren weiterhin auf der Strecke Baku – Teheran. 
 
Ein Joint-venture der Regierungen des Iran und Aserbaidschans sieht den Bau einer weiteren Verbindungsstrecke nach Nachitschewan durch den Iran unter Umgehung Armeniens vor. In jüngster Zeit mehren sich die Berichte von Raubüberfällen in Zügen, und es scheint, dass Polizei und Bahnpersonal nicht einschreiten.






AKTUELL:

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