Daten & Fakten

 

 
Die wichtigsten Infos über die Republik Aserbaidschan auf einen Blick:
 
Ländername: Azerbaycan Respublikasi  
(Republik Aserbaidschan)
 
Lage: Östlicher Südkaukasus; Baku liegt in etwa auf geographischer Breite Neapels (40°). Nachbarländer: Russland, Georgien, Armenien, Iran, Türkei (kleine, 12 km lange gemeinsame Grenze mit Nachtschiwan)
 
Größe: 86.600 qkm - davon 4.400 qkm Autonome Republik Daglig Karabach (Berg-Karabach) und 5.500 qkm Autonome Republik Nachtschiwan; knapp 16% des Staatsgebiets und Autonome Republik Daglig Karabach sind zur Zeit von Armenien besetzt
  
Hauptstadt: Baku, offiziell 1,8 Mio Einwohner (2,5 Mio. geschätzt)
 
Bevölkerung: 8,2 Mio Einwohner; 90 % Aseris (Turkvolk); andere Nationalitäten: Russen, Talyschen, Juden, Awaren, Tataren, Ukrainer, Kurden, Armenier, Deutsche, Lesginen; Besiedlungsdichte: 83 Einw. / qkm; Bevölkerungswachstum: 0,5 %; Lebenserwartung: 71 Jahre; Urbanisierungsgrad: 54 %; Alphabetisierungsrate bei Erwachsenen: (offiziell) keine Analphabeten; Vertriebene und Flüchtlinge durch Karabach-Konflikt: ca. 800.000.
 
Klima: 9 Klimazonen: gemäßigt bis subtropisch
 
Ortszeit: MEZ + 3 (UTC + 4).
 
Landessprachen: Aseri (Turksprache), seit 1992 wieder lateinische Schrift, seit 2001 verbindlich; Bedeutung des Russischen nimmt ab.
 
Religionen: Islam, davon 75 % Schiiten, 25 % Sunniten; hohe Toleranz gegenüber Andersgläubigen (christliche Gemeinden, Juden)
 
Nationaltag: 28. Mai 
 
Unabhängigkeit: 18.10.1991 (Souveränitätserklärung: 23.09.1989)
 
Staatsform: Republik
Präsidialdemokratie mit Ein-Kammer-Parlament
 
Staatsoberhaupt: Präsident Ilham Äliyev, am 15.10.2003 direkt für 5 Jahre gewählt
 
Regierungschef: Ministerpräsident Ilham Aliyev, (Partei: „Neues Aserbaidschan") Amtsantritt: August 2003
  
Verwaltungsstruktur: Zentralstaat, 78 Rayons, Nationale Gebietskörperschaft: zwei autonome Republiken: Nachtschiwan und Nagorny Karabach
 
Mitglied  internat. Organisationen: VN, OSZE, IWF, Islamische Konferenz, EBRD, Schwarzmeer- Kooperations-Rat, ECO (Organisation f. wirtsch. Zusammenarbeit), GUS, EAPR, PfP; Partnerschaftsabkommen mit EU; Europarat
 
Medien: Die Verfassung sieht Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit vor. Die Medien unterliegen jedoch einer Registrierungspflicht.
 
Netzspannung: 220 V, 50 Hz.
 
Post: Der internationale Postverkehr ist immer wieder unterbrochen, lange Verzögerungen sind die Regel. Einschreiben vergrößern die Chancen der Beförderung zum Bestimmungsort.
 
Telefon: Selbstwählferndienst nach Baku (Ortskennzahl 12) und zu den meisten größeren Orten. Landesvorwahl: 00994. Einige Landesteile sind nur über das Fernamt zu erreichen. Ferngespräche ins Ausland einschließlich der GUS gehen über die Vermittlung. In einigen Hotels und Postämtern gibt es inzwischen auch Telefonzellen mit Selbstwählferndienst ins Ausland. Die Leitungen sind häufig überlastet, und es dauert oft lange, bis eine Verbindung zustande kommt.
 
Mobiltelefon: Dualbandgeräte sind erforderlich. Empfangsbereich: Baku und größere Städte. Örtliche Mobilnetzanbieter sind Azercell Telecom und Bakcell (beide GSM-Netz 900). Es bestehen zahlreiche Roaming-Verträge mit internationalen Anbietern.
 
Internet/E-Mail:  Mehrere Firmen in Baku bieten Zugang zu Internet/E-Mail an, die Nutzungskosten sind jedoch sehr hoch.
 
Währung: 1 Manat = 100 Gyapik. Währungskürzel: AM, AZM (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 10.000, 1000, 500, 100, 50, 10 und 5 Manat. Münzen sind in den Nennbeträgen 5, 10 und 50 Gyapik im Umlauf. Es empfiehlt sich, für die Bezahlung von Hotelrechnungen, für Flug- und Bahnfahrkarten US-Dollar in kleinen Scheinen bereitzuhalten.
 
Wechselkurs: 1 EURO = 5.575,- Manat ; 1.000,- Manat = 0,18 EURO (Stand: September 2003)
 
Geldwechsel: US-Dollar und Euro werden fast überall angenommen. Restgeld in der einheimischen Währung kann bei der Ausreise an der Grenze bei Vorlage der Quittung zurückgetauscht werden, jedoch wird eine beträchtliche Kommission erhoben. Es sollte daher nur nach Bedarf getauscht werden. Schwarzmarktkurse sind nicht wesentlich günstiger. 
 
Kreditkarten: Werden nur begrenzt akzeptiert. Bargeldzahlung wird generell vorgezogen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 
Devisenbestimmungen: Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährungen müssen bei der Einreise deklariert werden, Ausfuhr in Höhe des deklarierten Betrages.
 





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